Tagebuch

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Mittwoch, der 30.07.08

An diesem Tag stand das Lagginhorn (4010 m) auf dem Plan. In 1.40 h erreichten sie den Gipfel und nach einem rasanten Abstieg von 1 h waren sie schon wieder unten. Anschließend fuhren sie von Saas Fee nach Courmayeur. Die Bahn brachte Ivo und Micha von da aus zur Torino Hütte, wo eine kurze Nacht auf sie wartete.

Tag20

Donnerstag, der 31.07.08

Mitternacht: 12.00 Uhr. Jetzt heißt es aufstehen. Eine harte Tour steht vor ihnen: der Teufelsgrat mit seinen 5 Spitzen. Auf dem Weg zum Corne du Diable (4069 m) begann es ab 3.00 Uhr in der Nacht zu schneien und zu stürmen. Sie kämpften sich knietief durch den Schnee und mussten Spuren. Die Sichtweite betrug durch den mittlerweile aufgekommenen Nebel nicht einmal mehr 4 m! Aber sie trotzten den Naturgewalten und bezwangen den Pointe Chaubert (4074 m), den Pointe Mèdiane (4097 m), den Pointe Carmen (4109 m), den L`Isolèe (4114 m) und letztendlich den daneben liegenden Mont Blanc du Tacul (4248 m).

Es war überwiegend Felskletterei, Schwierigkeitsgrad 5. Die Spitzen waren komplett vereist und 10 cm Neuschnee taten ihr übriges, damit diese Tour eine "Dreckstour" wurde, Zitat Ivo. Nach 17h war die Tortour beendet und 17.30 Uhr gelangten sie an die Cosmic Hütte, in der sie nächtigten.

Tag21

Freitag, der 01.08.08

In der Früh stiegen sie bei Regen von der Hütte ab. Micha hat sich beim Abseilen das Knie verletzt, welches nun ganz dick und geschwollen ist. Mit Medikamenten versucht er die Schwellung und die Schmerzen zum Abklingen zu bekommen. Micha: " Es geht schon."

Eine Prognose, mit welchen Gipfeln es weiter geht, wollten sie heute noch nicht geben. Erst einmal zur Monzino Hütte und dann schauen, was der Innsbrucker Wetterdienst vorhersagt. Mit diesem stehen sie in ständiger Verbindung. Mit dem Wetter steht und fällt die weitere Planung und leider macht das Wetter nicht immer das, was der Wetterdienst sagt.

Den beiden kann man die Erschöpfung am Telefon anhören. Sie fühlen sich schlapp und es fällt ihnen auch mental zunehmend schwerer, sich für die noch anstehenden Herausforderungen zu motivieren. Die wenigen Pausen und Erholungsphasen reichen einfach nicht aus, damit sich ihre Körper regenerieren können. Doch wer glaubt, dass die Zwei ans aufgeben denken, der irrt! Wer solche Strapazen auf sich nimmt, hört nicht einfach auf, zumindest nicht Ivo und Micha. "Jungs, wir glauben ganz fest an Euch! Ihr schafft das!“

Tag22

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