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16.08.2008
+++ 11.08.2008, 11:50 Uhr +++ 11.08.2008, 11:50 Uhr +++ 11.08.2008, 11:50 Uhr +++
Nach der verhältnismäßig kleinen Tour am Vortag starteten die zwei Jungs an diesem Tag vom Tal aus, da keine Bahn für die ersten Meter zur Verfügung stand. Im Gebiet Grand Combin wartete eine Tour mit 3 Gipfeln, 10 h 15 min Dauer und ganzen 3310 Metern Aufstieg. Der Abstieg war dann noch einmal so lang. Nach diesem Tag, der wettermäßig den Bergsteigern gut gesonnen war, konnten Ivo und Micha folgende Gipfel von ihrer Liste streichen:

Crand Combin de Valsorey (4184 m), der Grand Combin de Grafeneire (4314 m) und der Grand Combin de la Tsessette (4141 m)

Am gleichen Tag machte sich das Team auf den Weg in die Schweiz Richtung Saas Fee, wo sie wieder einmal eine angenehme Nacht im T-4 Bus hatten.

Tag29

Samstag, der 09.08.08

Die Anstrengung des letzten Tages steckte in den Knochen der beiden und somit war an diesem Tag nur der Aufstieg zur Tracuit-Hütte machbar. Diese liegt jedoch schon auf beachtlichen 3265 m Höhe! Den Bus ließen sie in Zinal zurück in der Hoffnung, dass das Org.- Team sich diesem annehmen würde um ihn ins Nachbartal zu versetzen. Das hat auch wunderbar geklappt und viel Zeit und Mühe eingespart.

Tag30

Sonntag, der 10.08.08

Gegen 7.00 Uhr startete das 4-köpfige "Org.-Team" vom Zeltplatz in Randa und machte sich auf den Weg zur 2932 m hoch gelegenen Weisshornhütte. Während des Abstieges über die Ostseite vom Weisshorn (4505 m) wollten sich die beiden mit uns dort treffen. Nach über einer Stunde warten auf dem Gletscher konnten wir die zwei Jungs dann endlich in der Ferne entdecken. Bei einem Stück Kuchen berichteten sie uns von den Erlebnissen der letzten Tage und Wochen. Ihr Tag begann bereits 3.00 Uhr mit der Besteigung des Bishorns (4153 m) und somit war Ihnen die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben. Die Strapazen ihrer Tour sah man ihnen auch körperlich an: die Nasen verbrannt, die Hosen rutschten, die Finger blutig aufgerissen, ... . Leider mussten sie auch von schlechten Erfahrungen berichten. Unzureichende und überteuerte Verpflegung auf manchen Hütten sowie unkameradschaftliches Verhalten einiger Bergsteiger. Aber auch von erfreulichen Begegnungen konnten sie erzählen. So hatten an diesem morgen griechische Bergfreunde ihr letztes Brot mit ihnen geteilt, da sie sonst mit leerem Magen hätten starten müssen.

Tag31

Tag31Tag31

Gemeinsam erfolgte diesmal der Abstieg nach Randa, um Sie dann mit dem Bus nach Zermatt zu begleiten.

Gruppenbild
Hier das Org.-Team mit den beiden Jungs nach dem gemeinsamen Abstieg; von links hinten:
Konstantin, Ivo, Susi 1 und Susi 2; vorn von links: Micha und Bastel


Nach einer kleinen Stärkung mussten wir Ivo und Micha wieder auf den Weg schicken, denn der Aufstieg zur nächsten Hütte stand noch auf dem Programm für diesen Tag. Mit der Aussicht auf einen reservierten Schlafplatz und ein ordentliches Abendessen starteten sie zu ihrem Ausgangspunkt für die nächste geplante Gipfelbesteigung, dem Zinalrothorn.

Montag, der 11.08.08

In der Hoffnung, dass der zweite Anlauf auf das Zinalrothorn diesmal erfolgreich sein würde, trat das Org.-Team die Rückreise an. Doch vorher wurde der Bus noch auf Vordermann gebracht, das hieß: Luft und Öl prüfen, tanken, defekte Beleuchtung austauschen, Bremsbeläge und platten Reifen wechseln. Nach der kurzen Generalüberholung konnte das Team dann beruhigt starten und den Schlüssel im Hotel Bergfreund bei "Rosi" hinterlegen. Rosi hatte die beiden ins Herz geschlossen und ihnen schon oft geholfen. Auch Ivo und Micha freuten sich jedes Mal, wenn sie wieder hier her kommen konnten und liebevoll aufgenommen wurden.

Aber diesmal hat es geklappt. Das Wetter hat mitgespielt und bis Mittag ausgehalten und die beiden standen nach dem Start von der Trifthütte nach 4 h 40 min auf dem Gipfel des Zinalrothorns (4221 m). Sorgen machte an diesem Tag nur die Verfassung von Micha, der über starken Schwindel, Flimmern vor den Augen und Übelkeit klagte. Aber dessen ungeachtet bezwangen sie den Berg, der die zwei Bergsteiger noch vor 2 Wochen stur und mit unbezwingbaren Bedingungen zum Umkehren zwang.

Tag32
Das Zinalrothorn - jetzt bezwungen!

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