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+++ 17.07.2008, 16:05 Uhr +++ 17.07.2008, 16:05 Uhr +++ 17.07.2008, 16:05 Uhr ++
Dienstag, der. 15.07. und Mittwoch, der 16.07.08

Das Berner Oberland zeigte sich unseren Jungs von seiner aller besten Seite: strahlend blauer Himmel, Windstille und warm

Rundum das perfekte Wetter zum Bergsteigen. Also ging es am Dienstag früh auf, die Jungfrau (4158 m) zu ... besteigen wäre jetzt nicht das richtige Wort... zu erobern!

Der Aufstieg führte diesmal durch Tiefschnee, der den beiden bis zu den Knien reichte und somit das Vorankommen sehr beschwerlich machte. Hinzu kam auch, dass die Beiden erst nach dem ersten Gipfel etwas zu sich nehmen konnten, da es am Morgen keine Möglichkeiten gab, etwas zu Frühstücken.

Aber trotzdem schafften Sie es auch ohne große Pausen und Schlemmereien, den 2. Gipfel des Tages, den Mönch (4099 m), in wahnsinniger Geschwindigkeit zu besteigen. Sie brauchten gerade mal 58 min für einen Weg, der normalerweise mit 2 bis 3 Stunden angegeben ist. Hinzu kommt außerdem, dass die Rucksäcke mit ca. 20 kg beladen sind und somit das Gehen auch nicht wirklich leichter macht.

Doch blieb den beiden auch nichts anderes übrig als sich zu beeilen, denn trotz des Tempos, welches sie an diesem Tag gelaufen sind, waren sie erst gegen 19.30 Uhr an der Mönchsjochhütte, wo es dann endlich auch ein ordentliches Abendessen gab.

Es war sicherlich der Anstrengung der letzten Tage zuzuschreiben, dass sich Micha am Mittwoch früh sehr schlecht fühlte. Hinzu kommt auch der wenige und sehr unruhige Schlaf auf den Hütten, wo 20 bis 30 Personen auf engsten Raum untergebracht sind und nur sehr selten Ruhe einzieht. "Erholung gibt’s nicht, alle Schnarchen und schon um 3 Uhr stehen die ersten wieder auf... " beschwerten sich Ivo und Michael am Telefon.

Tag5

So ging es dann am Mittwoch früh wieder runter von der Mönchsjochhütte und ins Auto auf den Weg nach Täsch in der Schweiz. Dort hatten die beiden die Möglichkeit in einem Bergführerhotel unterzukommen. Nach der ersten Dusche seit Beginn der Tour, einem richtig leckerem Essen und ein paar Stunden Schlaf klangen die beiden schon wieder wesentlich motivierter und fiter, eben so, wie wir es von den beiden gewohnt sind.

In den nächsten Tagen halten sich die beiden im Gebiet Wallis auf und haben für den Donnerstag die Breithornüberschreitung, den Pollux und den Castor geplant. Doch die Wettermeldung sagt nichts Gutes voraus und so ist es nicht sicher, ob sie die Tagestour mit 6 Gipfeln auch vollständig durchführen können.

Bisher haben die beiden 6 Gipfel von Ihrer Liste streichen können aber vor Ihnen liegen noch harte Herausforderungen für ihr Material und sich selbst. Sie liegen noch gut in der Zeit und arbeiten konzentriert an ihrem Ziel, nach 35 Tagen auf dem letzten Gipfel stehen zu können.

Wir werden wahrscheinlich am Samstag oder am Sonntag wieder von den beiden hören und dann so schnell wie möglich alle neuen Infos hier festhalten.

Tag6

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